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Liebe Israelfreunde...
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November 2009

Liebe IsraelfreundeNAI2009-11

Der Goldstone-Report über die israelische Militäraktion in Gaza hat viel Staub aufgewirbelt. Israel lehnte diesen Bericht von Anfang an ab, weil dessen Inhalt einseitig und voreingenommen sei und letztendlich eine Besorgnis erregende Botschaft enthalte, nämlich dass das internationale Recht den Staaten, die den Terror bekämpfen, keine echte Lösung für ihre Probleme biete.

Vor fünf Jahren evakuierten die Israelis etwa 8.000 Siedler aus dem Gazastreifen und beendeten ihre Militärpräsenz dort, weil ihnen von allen Seiten gesagt wurde, mit dieser Massnahme werde endlich Frieden einkehren. Doch das genaue Gegenteil geschah. Gaza wurde zur Brutstätte des Terrors. Die etwa 8.000 Raketen und Granaten, die in den letzten acht Jahren von Gaza aus auf Israel gefeuert wurden, erreichten schon Städte wie Ashkelon, Ashdod und Beersheva. Es kam schliesslich so weit, dass etwa eine Million Menschen kein normales Leben mehr führen konnten, sondern sich stets in der Nähe eines Schutzraumes aufhalten mussten.

Die Terroristen der Hamas glaubten sich vor Vergeltungsmassnahmen von Seiten Israels relativ sicher, weil sie sich hinter der Zivilbevölkerung versteckten. Man kann nie leichtfertig eine Entscheidung für ein militärisches Vorgehen treffen, aber der Entschluss, gegen einen Feind vorzugehen, der Frauen und Kinder als Schutzschilde missbraucht, fiel Israel unermesslich schwer. Die Tatsache, dass bei einer Militäraktion unweigerlich auch unbeteiligte Zivilisten getroffen werden, war auch der Grund für das lange Zögern Israels.

Im Gegensatz zu den Hamas-Terroristen, die über jeden getöteten Zivilisten auf israelischer Seite jubelten, war für Israel jedes zivile Opfer unter den Palästinensern eine Tragödie. Deshalb fühlt sich die Führung der israelischen Armee auch verpflichtet, jedes eventuelle Fehlverhalten von Soldaten genau zu untersuchen. Als zum Beispiel der amerikanische Oberst Richard Kemp um eine Beurteilung der israelischen Militäraktion in Gaza gebeten wurde, sagte er: «Ich glaube, es gab in der gesamten Militärgeschichte keinen Fall, bei dem eine Armee sich so sehr darum bemüht hat, zivile Opfer zu vermeiden.»

Im Goldstone-Report wird das Recht Israels auf Selbstverteidigung mit keinem Wort erwähnt, der Waffenschmuggel der Palästinenser durch hunderte von selbst gegrabenen Tunnels an keiner Stelle verurteilt. Der gesamte Bericht stützt sich auf Aussagen von «präparierten» palästinensischen Zeugen. Keiner von ihnen wurde über die Taten der Hamas-Terroristen und über deren Missbrauch von Schulen, Krankenhäusern und Moscheen befragt. Im Bericht werden alle Beschuldigungen gegenüber Israel als glaubwürdig hingestellt, aber direkte Schuldzuweisungen gegen die Anführer der Hamas sucht man darin vergeblich.

Die Untersuchungskommission war offenbar nicht so sehr darum bemüht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, sondern sie wollte aus politischen Motiven heraus Israel angreifen. Diese Verurteilung trifft nicht nur Israel selbst, sondern auch jedes andere Land, das sich gegen Terror verteidigen muss. Obwohl der Goldstone-Report angeblich die Grundsätze des Völkerrechts verteidigt, macht er diese letztendlich zur Farce, weil er das Vertrauen in deren Glaubwürdigkeit und Durchsetzungskraft untergräbt. Noch grössere Besorgnis erregt jedoch eine weitere Botschaft dieses Berichts. Sie lautet, dass sich ein derart zynisches Handeln, wie es die Hamas-Terroristen mit ihrem Missbrauch der Zivilbevölkerung an den Tag legten, sogar noch bezahlt macht.

Die Worte aus Psalm 120, Vers 4 sind auch aus diesem Grund hochaktuell, wenn der Psalmist klagt: «Ich will nur Frieden. Aber wenn ich rede, so sind sie für Krieg.»

Im Vertrauen auf den unbestechlichen Richter, der Recht und Wahrheit ans Licht bringen wird, mit Ihnen verbunden, grüsst Sie mit einem herzlichen Shalom

Ihr Fredi Winkler

 

Link: PDF Downlaod bei MNR

 
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