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Liebe Israelfreunde...
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August 2009

Liebe Israelfreunde NAI2009-08

Sacharja, der zweitletzte Prophet des Alten Testaments, erwähnt zwei Mal, wie Gott Jerusalem aufs Neue erwählen wird, und zwar im ersten Kapitel (V.17) sowie in Kapitel 2 Vers 16. Dort sagt er: «Und der Herr wird Juda als Sein Erbteil besitzen im Heiligen Land und wird Jerusalem aufs Neue erwählen.» Interessanterweise berichtet der Prophet direkt nach diesem Vers, wie Satan versucht, diese Absicht Gottes zu vereiteln. Es ist erstaunlich, dass bei der ersten Erwählung Jerusalems in 1. Chronik 21 genau das Gleiche geschehen ist. In Vers 1 lesen wir: «Und Satan stellte sich gegen Israel und reizte David, Israel zu zählen.» Neben dem Buch Hiob sind diese beiden Texte die einzigen biblischen Berichte, in denen der Satan namentlich erwähnt wird und direkt in Erscheinung tritt. Daraus können wir schliessen, dass Satan in helle Aufregung gerät, wenn es um das Handeln Gottes an Jerusalem geht.

In 1. Chronik 21 hat Satan David zwar verführen können, aber dadurch ist die Erwählung Jerusalems zu einer sichtbaren Tatsache geworden. Auf der Dreschtenne Ornans wurde der Engel des Verderbens durch Gottes gnädiges Eingreifen gestoppt. An diesem Ort sollte nach der Anweisung Davids der Tempel des Herrn gebaut werden, obwohl das Volk Israel wegen Davids Fehlverhalten eine schwere Strafe erleiden musste. Siebzigtausend Menschen starben an der Pest (V.14).

Seit der neuen Erwählung Jerusalems, die spätestens mit der Gründung des Staates Israel im Jahr 1948 für alle Welt erkennbar wurde, kann man nun in ähnlicher Weise sehen, wie die antigöttlichen Mächte sich aufgemacht haben, um den Plan Gottes zu vereiteln. In Sacharja 3,8-10 wird deutlich, dass der Prophet nicht von etwas redet, das sich zur Zeit des Hohenpriesters Joschua bereits erfüllt hat, sondern von einem Ereignis in der Zukunft. In Vers 8 erwähnt er das Kommen des Knechtes Gottes und nennt diesen den «Spross» aus dem Haus David, den er in Vers 9 auch als «Stein» bezeichnet, offenbar als Anspielung auf den Grund- oder Eckstein, den Stein des Anstosses oder den Stein, der alle Reiche dieser Welt zerstören wird. Auch andere Propheten haben in ihren Weissagungen dieses Bild verwendet. In diesem Abschnitt berichtet Sacharja auch über sieben Augen. Das ist eine auffallende Andeutung über das Lamm Gottes, wie es in Offenbarung 5,6 geschildert wird.

Wenn wir rückblickend verstehen, wie sehr die göttliche Erwählung Jerusalems damals den Teufel in Aufregung versetzte, muss es in unserer heutigen Zeit noch viel schlimmer  sein. Schliesslich weiss er, dass es jetzt um das «Finale» geht. Vor diesem Hintergrund können wir den allgemeinen Hass auf Israel besser verstehen. Doch das Wort Gottes schenkt uns die Zuversicht, dass die bedrohlichen Angriffe des Bösen keinen Erfolg haben werden, sondern Gott mit Seinen wunderbaren Verheissungen das letzte Wort hat. Der «Spross» aus dem Haus Davids wird schliesslich siegen und Seinen Plan ausführen.

In dieser herrlichen Zuversicht mit Ihnen verbunden grüsst Sie mit einem herzlichen Shalom aus Israel

Ihr Fredi Winkler

 

Link: PDF Downlaod bei MNR

 
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