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Liebe Israelfreunde...
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Juli 2009

Liebe Israelfreunde NAI2009-07

Im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern scheint sich die Zweistaatenlösung immer stärker abzuzeichnen. Für manche Christen befindet sich diese Entwicklung im Widerspruch zur biblischen Prophetie, und deshalb meinen sie, sie könnten sie durch Gebet aufhalten. Doch dabei übersehen sie, dass der Konflikt der Bibel zufolge erst dann gelöst wird, wenn Jesus Christus in Macht und Herrlichkeit wiederkommt.

Nach der Schrift wird der Nahostkonflikt vorher einer scheinbaren Lösung zugeführt werden, denn in Hesekiel 38 wird drei Mal erwähnt, dass Israel in Ruhe und Sicherheit wohnen wird. An dieser vorübergehenden Friedenslösung arbeiten die Politiker schon seit dem Beginn der Rückkehr der Juden in ihr Heimatland. Es ist bis heute jedoch nicht gelungen, eine dauerhafte Lösung für das Problem zu finden. Doch nun sind die Vereinten Nationen offenbar überzeugt, dass die Zweistaatenlösung zum lang ersehnten Frieden führen wird. Diese Überzeugung ist nicht in erster Linie die Meinung Israels, sondern die der Nationen. Es ist allerdings offensichtlich, dass Israel auch von innen her in diese Richtung gedrängt wird, sogar die neue Regierung, die gerade diese Entwicklung zu verhindern versucht.

Nach dem Propheten Joel (4,2) wird Gott die Nationen auch deshalb richten, weil sie das Land geteilt haben. Die Verse 3 bis 6 in Joel 4 sind zwar Weissagungen, die sich bereits in alter Zeit erfüllt haben, aber im zweiten Teil des Kapitels (ab Vers 9) wird deutlich, dass diese Aussagen noch einen endzeitlichen Aspekt haben und sich auf die Zeit beziehen, in der Gott beim Kommen des Messias mit den Nationen abrechnen wird. Interessant ist nun, dass in Vers 4 Tyrus, Sidon und die Bezirke Philistäas namentlich als diejenigen erwähnt werden, die dem Handeln Gottes etwas entgegensetzen wollen. Bezeichnenderweise sind in diesen Gebieten die beiden radikal-islamischen Terrororganisationen Hisbollah und Hamas ansässig. Beide Gruppen haben sich geschworen, sich niemals mit der Existenz Israels abzufinden, auch nicht in 1 000 Jahren, wie es Hassan Nasrallah, der Anführer der Hisbollah, ausdrückte. Mit diesen Worten hat er unbeabsichtigt eine «prophetische» Aussage gemacht, denn er unterstellte damit, dass Israel in 1 000 Jahren noch existieren wird.

Das untrügliche Wort Gottes sagt uns jedoch auch über die Feinde Israels, dass es mit ihnen zu Ende gehen wird. Der Prophet Jesaja drückt es so aus: «Siehe, beschämt und zu Schanden werden alle, die in Feindschaft gegen dich entbrannt sind. Es werden wie nichts und gehen zugrunde die Männer, die den Rechtsstreit mit dir führen. Du wirst sie suchen und nicht finden, die Männer, die mit dir zanken. Wie nichts und wie Nichtigkeit werden die Männer, die mit dir Krieg führen» (Jes 41,11-12).

In der festen Zuversicht, dass nicht die Drohungen der Feinde Israels und somit auch der Feinde Gottes in Erfüllung gehen werden, sondern die Aussagen Seines wahrhaftigen Wortes, grüsst Sie mit einem herzlichen Shalom

Ihr Fredi Winkler

 

Link: PDF Downlaod bei MNR

 
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