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Liebe Israelfreunde...
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Februar 2013

Liebe Israelfreunde NAI_DE_2013_02

An der Grenze zwischen der Türkei und Syrien werden derzeit Patriot-Raketen der NATO stationiert. Sie sollen von Truppen aus den USA, Deutschland und den Niederlanden bedient werden. Damit soll die Türkei vor eventuellen Übergriffen aus Syrien geschützt werden. Diese Massnahme scheint etwas überspannt zu sein, zumal die Türkei doch selbst über eine gute Armee verfügt. Andererseits zeigt sie, wie Vorbereitungen für eine eventuelle Ausweitung des Konflikts getroffen werden. Die Bedingung der NATO für die Stationierung von Truppen war anscheinend die im Dezember erfolgte Aufgabe der türkischen Opposition gegen Israel als Partnernation für geplante Aktivitäten der NATO in 2013. Vordergründig scheint die Türkei sich wieder mehr dem Westen zuzuwenden, nachdem sie sich jahrelang immer mehr distanziert hatte. Doch es ist fraglich, inwieweit dieser türkische Kurswechsel echt oder nur ein taktisches Manöver ist, um sich gegen die Unterstützung Syriens durch Russland Verbündete zu sichern.

Mit der Aufstellung von NATO-Truppen erhält der Konflikt nun auch internationale Ausmasse. Die Tatsache aber, dass NATO-Truppen nun im Nahen Osten, nicht allzu weit von den Grenzen Israels zum Einsatz kommen, lässt aufhorchen. Wenn Truppen der NATO, so wie von vielen schon lange gefordert, in Syrien zum Einsatz kommen, könnte das bedeuten, dass sie am Ende auch an der Nordgrenze Israels stehen werden.

Manche Bibelausleger meinen, dass die Zeit der Nationen (Lk 21,24) mit der Staatsgründung Israels im Jahre 1948 oder spätestens mit der Einnahme von Ostjerusalem und der daraus folgenden Wiedervereinigung der Stadt zu Ende gegangen ist. Doch ist dem wirklich so? Nach Offenbarung 11,2 steht das Ende der Zertretung der Stadt Jerusalem durch die Nationen noch in der Zukunft. Im tiefsten Inneren ist das den Israelis auch bewusst, und die Regierung versucht alles, um dem zuvorzukommen. Eine der Massnahmen ist der geplante, forcierte Bau von Wohnungen in Ostjerusalem, in den sogenannten A1-Gebieten, wofür Israel fast von der ganzen Welt gerügt wurde.

Demgegenüber fordern die Palästinenser für ihren von den Vereinten Nationen nun halbwegs anerkannten Staat Ostjerusalem als Hauptstadt.
In der zurückliegenden Wahlkampagne trug diese Polarisierung dazu bei, dass die Lager innerhalb der israelischen Bevölkerung extremer wurden. Auf der einen Seite diejenigen, die der Meinung sind, ein palästinensischer Staat muss auf jeden Fall verhindert werden, und auf der anderen diejenigen, die der Meinung sind, dass man das Möglichste daran setzen muss, um mit den Palästinensern zu einer Einigung zu gelangen.

Eine der Hauptsorgen ist nun: Wie wird sich die neue amerikanische Regierung von Präsident Obama Israel gegenüber verhalten, zumal auch sie die Zweistaatenlösung als die einzig richtige ansieht?

Eine Sache ist sicher, die Nationen werden sich weiterhin mit Jerusalem und Israel abgeben müssen, gerade weil die Zeit der Nationen noch nicht zu Ende ist. Zwar wollen die Nationen, so wie die USA, wegen den bitteren Erfahrungen der jüngeren Vergangenheit sich lieber nicht mehr in kriegerische Konflikte verwickeln, wie Präsident Obama erklärte: «Wir werden in Zukunft nur im äussersten Notfall Krieg führen», doch unversehens sind sie schon in den nächsten Konflikt hineingerutscht. Wo wird das alles hinführen? Mit der Bibel können wir sagen: Zu dem Konflikt um Jerusalem (s. auch «Der Zeitpunkt des Königreich» in der aktuellen Februar-Ausgabe des Mitternachtsruf), wo dann der Herr selbst eingreifen wird und schlussendlich die Schwerter zu Pflugscharen umgeschmiedet werden.

In der Hoffnung auf Den, der allein Frieden bringen wird, grüsst Sie herzlich mit Shalom

 

Ihr Fredi Winkler


 

Link: PDF Downlaod bei MNR

 
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