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Liebe Israelfreunde...
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Juni 2012

Liebe IsraelfreundeNAI_DE_2012_06

Wer schon einmal in einem israelischen Supermarkt das riesige Angebot von Milchprodukten gesehen hat, der kann kaum glauben, dass so etwas in einem trockenen Land wie Israel überhaupt möglich ist. Es ist in der israelischen Landwirtschaft gelungen, eine Milchproduktion aufzubauen, die sich nicht nur mit derjenigen klassischer Agrarländer vergleichen lässt, sondern die sogar an die Weltspitze vorgedrungen ist. Eine veröffentlichte Statistik zeigt, dass die durchschnittliche Jahresproduktion einer israelischen Kuh von 10,208 Kilo diejenige der USA (9,331 kg) und der EU-Länder (6,139 kg) übersteigt.

In Hesekiel 38,12 steht geschrieben, dass Gog aus dem Land Magog bei seinem Überfall auf Israel über ein Land kommen wird, das die wiederaufgebauten Trümmerstätten bewohnt und sich Viehbesitz und andere Habe erworben hat. Interessant ist, dass hier der Viehbesitz an erster Stelle erwähnt wird, während Israel heute tatsächlich für seinen Erfolg in der Viehwirtschaft bekannt ist.

Besucher Israels können verständlicherweise oft nicht begreifen, warum die Bibel dieses Land ein Land, überfliessend von Milch und Honig, nennt, besonders wenn sie aus grünen und mit Niederschlägen gesegneten Nationen kommen. Doch der Erfolg der modernen israelischen Landwirtschaft zeigt, wie die Bibel auch diesbezüglich recht hat. Dies gilt gleichermassen für die Produktion von Honig, denn auch auf diesem Gebiet ist Israel sehr erfolgreich. Durch die Erfüllung dieser Aussage im Buch Hesekiel wird aber auch klar, dass die Vorbedingungen für den vorausgesagten Überfall dabei sind, einzutreten.

Israel ist jedoch nicht nur auf dem Gebiet der Landwirtschaft sehr erfolgreich, sondern auch auf vielen anderen Gebieten, was natürlich Neid erregt, besonders bei seinen Nachbarn, die unter ähnlichen Bedingungen leben, jedoch lange nicht so erfolgreich sind.

In den letzten Jahren ist nicht nur in der Landwirtschaft eine grosse Entwicklung festzustellen, sondern auch im Bauwesen. Auf diesem Gebiet ist eine intensive, moderne Bautätigkeit im Gange, wie sie früher nicht festzustellen war. Hochhäuser, moderne Strassen und Eisenbahnen werden gebaut, sodass das Land auch auf diesem Gebiet westlichen Ländern immer ähnlicher wird und sie teilweise sogar überholt.

Das Hauptmotiv des Überfalls von Gog aus dem Land Magog wird in der Bibel denn auch als ein sehr niedriges angegeben, nämlich zu rauben, zu plündern und Beute zu machen. Die gegenwärtige rasante Entwicklung trägt entscheidend dazu bei, dass das einst öde Land immer mehr zu einem begehrenswerten Land wird, wodurch man sich das in Hesekiel 38,12-13 angegebene Motiv für den Überfall auf Israel immer besser plastisch vorstellen kann.

Zur gegenwärtigen modernen Entwicklung in Israel tragen unter anderem Investitionen von reichen Juden aus dem Ausland entscheidend bei. Das bedeutet, dass sie die Lage Israels als relativ sicher einschätzen und somit ihre Investitionen nicht als gefährdet ansehen, was früher nicht gerade der Fall war.

ezeichnenderweise wird in Hesekiel 38 dreimal gesagt, dass sich Israel vor dem Überfall auf sein Land in relativer Sicherheit wähnt (V 8.11.14). Das Einzige, was diesbezüglich noch fehlt, ist das, was am Ende von Vers 11 steht: Sie alle wohnen sicher, ohne Mauern und Riegel und Tore.

Die Frage ist nun: Bedingt diese Aussage einen Frieden mit den Palästinensern, zumal heute Mauern und Riegel und Tore gebaut werden, um vor Überfällen sicher zu sein? Eigentlich müsste damit eine gewisse Sicherheitsregelung als Vorbedingung vorausgesetzt werden.

Fasziniert von der immer wieder Erstaunen erregenden Erfüllung des Wortes Gottes grüsst Sie herzlich mit Shalom

Ihr Fredi Winkler

 

Link: PDF Downlaod bei MNR

 
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