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Liebe Israelfreunde...
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April 2012

Liebe Israelfreunde NAI_DE_2012_04 

Die islamische Revolution feierte im Iran ihren 33. Jahrestag. Einer der wichtigsten Geladenen zu den Feierlichkeiten war Ismail Haniyeh, Ministerpräsident der Hamasregierung in Gaza. Der oberste Führer der Islamischen Republik Iran, Ali Khamenai, versicherte Haniyeh zu diesem Anlass die volle Unterstützung des Iran im Kampf gegen Israel. Er erklärte, dass Palästina eine Sache des gesamten Islams sei. Der Iran werde für immer die palästinensische Sache und den islamischen Widerstand in Palästina unterstützen.

Khamenai erklärte weiter, wie der siegreiche Widerstand in Palästina dazu beigetragen habe, das islamische Erwachen in der Region auszulösen, so wie es in Tunesien und Ägypten geschehen sei. Es bestehe kein Zweifel, dass das immer stärker werdende Mitgefühl der Völker in der Region für den gerechten islamischen Kampf und seine Sache in Gaza zum plötzlichen Aufstand der Massen beigetragen habe.

Khamenai sprach ausserdem eine Warnung gegen all jene aus, die versuchten, den ungebrochenen Widerstandskampf der Hamas zu untergraben. Damit meinte er diejenigen, die versuchen, die Hamas mit der Fatah auszusöhnen und auf einen gemässigten Kurs zu bringen.

Haniyeh seinerseits bedankte sich bei der iranischen Führung für ihre fortwährende Unterstützung der Hamas und der palästinensischen Sache. Dabei unterstrich er die drei ungebrochenen strategischen Ziele der Hamasregierung in Gaza: Befreiung Palästinas vom Meer bis zum Jordan, Festhalten am Widerstand und Festhalten am islamischen Charakter der palästinensischen Sache.

Es besteht kein Zweifel, dass die iranische Führung die palästinensische Sache auf ihre Fahne geschrieben hat, um dadurch Anerkennung in der gesamten islamischen Welt zu finden. Sie sind nicht die ersten, die Israel als Sündenbock missbrauchen, um dadurch die Anerkennung der Massen zu erlangen. Diese Politik hatten schon Nasser in Ägypten und Assad, Vater des momentanen syrischen Präsidenten, mit Erfolg betrieben. Im Unterschied zu Nasser und Assad versucht die iranische Führung heute, die gesamte islamische Welt auf diesen Kampf gegen Israel einzuschwören. Die Botschaft der schiitischen Prediger an die islamische Welt ist die, dass die palästinensische Sache nicht nur eine Sache zwischen den Palästinensern und Israel sei, sondern zwischen der gesamten islamischen Welt und dem Besatzer Israel. Sie beschwören den islamischen Gläubigen, dass die Befreiung Palästinas und der islamischen Heiligtümer in Jerusalem eine gesamtislamische Sache sei.

Damit können wir sehen, wie der Kampf um Palästina nicht nur ein territorialer, sondern vor allem ein religiöser Kampf ist. Die Vergangenheit zeigt, dass religiöse Kriege die fanatischsten und die am Längsten währenden Kriege waren. Verständlicherweise ist Israel über die Entwicklung im Iran höchst besorgt, besonders angesichts der drohenden Erstellung atomarer Waffen durch den Iran.

Überdies zeichnet sich zwischen dem Iran und der Türkei immer mehr eine Rivalität über den Führungsanspruch in der islamischen Welt auf. Die Lage in Syrien verschlimmert sich zusehends und fordert immer mehr ein Eingreifen von aussen. Islamische Stimmen erklären, dass dafür nur islamische Länder ein Mandat erhalten dürften. Welches islamische Land ist dazu in der Lage? Fast unausweichlich bleibt da nur die Türkei. Das würde bedeuten, dass über Nacht plötzlich türkische Truppen an der Grenze zu Israel stehen könnten.

Wir können am aktuellen Geschehen sehen, wie der Kampf um das Land Israel immer mehr apokalyptische Ausmasse annimmt. Doch die Worte unseres Herrn Jesus in Matthäus 24,6 machen uns diesbezüglich zuversichtlich: «… erschreckt nicht, denn dies alles muss geschehen.»
Mit dieser Zuversicht grüsst Sie herzlich mit Shalom

Ihr Fredi Winkler

 

Link: PDF Downlaod bei MNR

 
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