• Home
  • Kontakt
  • Sitemap
  • Impressum
Banner
English (United Kingdom)Hebrew
Hauptmenü
  • Informationen
  • Buchungsanfrage
  • FAQ
  • Über uns
  • Suchen
Extras
  • Ferien in Israel
  • Nachrichten aus Israel
  • Kurzporträt Israel
  • Bilder
  • Links
Liebe Israelfreunde...
  • März 2013
  • Februar 2013
  • Januar 2013
  • Dezember 2012

Januar 2012

Liebe IsraelfreundeNAI_DE_2012_01

Am 29. November 2011 wurde in Jerusalem der 64. Jahrestag der UN-Abstimmung über die Teilung Palästinas und Zustimmung zur Gründung eines jüdischen Staates gefeiert. Die junge Generation stellte den damaligen Freudentaumel in einem nachempfundenen Festakt nach. Doch bei aller Freude über die damaligen Ereignisse wird eine Tatsache oft übersehen und vergessen: Mit der Annahme des UN-Entschlusses hatte die jüdische Führung unter dem Vorsitz von Ben-Gurion zugleich der Teilung des Landes in einen jüdischen und arabischen Teil zugestimmt. Damals hatte sie darin die einzige Möglichkeit zur Gründung eines jüdischen Staates gesehen.

Heute gibt es solche, die diese Zustimmung zur Teilung des Landes als Fehler ansehen. Sie bleiben jedoch die Erklärung schuldig, wie eine alternative Lösung in einer Einstaatenlösung ihrer Meinung nach ausgehen hätte. Das Problem sind die grundlegenden Unterschiede zwischen der jüdischen und arabischen Bevölkerung.

Ein grundlegender Unterschied war damals zwischen der jüdischen und der arabischen Führung Palästinas, dass die jüdische von Anfang an alles aufwandte, um das öde Land in ein fruchtbares Land zu verwandeln. Dazu wurden Institutionen und Einrichtungen geschaffen, die später als Grundlage für einen eigenen Staat dienen sollten.
Demgegenüber war die palästinensisch-nationale Bewegung von Beginn an nicht etwa mit dem Aufbau von Institutionen zur staatlichen Selbstverwaltung beschäftigt, sondern damit, das zionistische Unternehmen zu zerstören. Und während die palästinensische Führung all ihre Energie in Hass und Zerstörung investierte, versäumte sie es, die Grundlagen zur staatlichen Selbstständigkeit aufzubauen. Dasselbe selbstzerstörerische Verhalten legten die Palästinenser auch nach der Gründung des Staates Israel an den Tag.

Erst in den letzten Jahren begann die palästinensische Autonomiebehörde unter der Führung ihres Ministerpräsidenten Salim Fayyad langsam aber sicher, die nötigen Institutionen und Infrastrukturen zur Selbstverwaltung aufzubauen. Deshalb wird er gerne als der «David Ben-Gurion» der Palästinenser bezeichnet. Darauf bedacht, sichtbaren Fortschritt zu erzielen, sorgte er für wirtschaftliche Entwicklung und verbesserte das Steuerwesen. In eine für ihre Korruption bekannte Verwaltung wurde Transparenz hineingebracht und ein durch Amerika ausgebildetes und finanziertes Polizei- und Sicherheitsorgan wurde geschaffen.

Die wichtigste offene Frage für die Zukunft ist nun: Werden die Palästinenser ihren selbstzerstörerischen Hass gegen Israel überwinden können? Mahmud Abbas, der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, gestand kürzlich: «Unser Volk beging einen Fehler, als es die UN-Resolution 181 über die Teilung Palästinas ablehnte.» Er erklärte weiter: «Wir wollen ein Staat sein, wo niemand wegen seiner Herkunft oder Religion diskriminiert wird.» Ein Reporter meinte dazu: «Es ist Zeit geworden, dass die Palästinenser von Israel lernen und dem ein Ende machen, was Abba Eban, der vormalige israelische Aussenminister 1973, über die Palästinenser sagte: ‹Sie lassen keine Gelegenheit aus, eine Gelegenheit zu verpassen.›»

Der Konflikt um das verheissene Land wird auch in diesem neuen Jahr unweigerlich im Brennpunkt des Weltgeschehens stehen. Für den Besitz dieses kleinen Landes auf dem Mittelpunkt der Erde hatte Gott besonders strenge Kriterien gesetzt. Dies sehen wir zum Beispiel in 5. Mose 11, wo Gott Mose gebietet, dem Volk bei der Besitznahme des Landes den Segen und den Fluch vorzulegen. Nur der Gehorsam gegenüber Gottes Geboten würde letztendlich den Besitz des Landes und damit den Segen garantieren.

Am Beginn eines neuen Jahres soll es auch für uns wichtig sein, klar auf der Seite des Herrn zu stehen, so wie es Josua sagte, als er sein Volk vor die Wahl stellte und sprach: «Erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt … Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen!» (Jos 24,15).

Ihm wollen wir von ganzem Herzen dienen und gehorsam sein, zumal wir uns nicht nach einer zeitlichen Heimat ausstrecken, sondern nach einer ewigen.
In diesem Sinn wünsche ich Ihnen Gottes reichen Segen für das neue Jahr und möchte Ihnen gleichzeitig für alle Verbundenheit im vergangenen Jahr danken.

In unserem Herrn Jesus Christus verbunden grüsst Sie ganz herzlich mit Shalom,

 

Ihr Fredi Winkler

 

Link: PDF Downlaod bei MNR

 
Hotel Beth-Shalom, 110 Hanassi Ave., P.O.B 6208, Haifa 31061, Israel
Tel. +972 4 837 74 81, Fax: +972 4 837 24 43
© 2013 Hotel Beth-Shalom